Maine Coon

   
 

 

 

 

Kurz-Info

Entstehunszeit:

Ursprungsland:

Vorfahren:

Einkreuzungen:

Synonym:

Gewicht:

Wesen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1860er Jahre

USA

Bauernkatzen

Keine

Maine Shag

4 - 10 kg

Sanfter Riese

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kraftvolle, ruhige und robuste Maine Coon hat sich neuerdings zu einem sehr beliebten Hausgenossen entwickelt. Am besten sieht sie im Winter aus, wenn das schwere, glänzende Fell am üppigsten ist. Ein unverwechselbares Merkmal, das diese Rasse von anderen unterscheidet, ist das häufig vorgetragene und einschmeichelnd fröhliche Trillern, mit dem sie ihre vier- und zweibeinigen Familienmitglieder gegrüsst. Sie geniesst die Gesellschaft der Menschen, ist aber ein unabhängiges Geschöpf, das am liebsten das tut, was im Spass macht; manche Besitzer versichern, dass dazu auch das Schwimmen gehöre. Kätzinnen geben sich würdevoller als Kater, die manchnal ein wenig linkisch wirken, doch Schosstiere sind sie alle nicht. Es sind echte Kumpel und keine Babys, was vielleicht der Grund dafür ist, dass in gehobenen Herrenmagazinen mehr Anzeigen für Maine Coons erscheinen als für alle anderen Rassen.

 

 

 

 

 

Rassengeschichte

Die Frühgeschichte der Maine Coon ist unbekannt. Zu ihren mutmasslichen Vorfahren zählen englische Katzen, die mit den frühen Siedlern nach Amerika kamen, und langhaarige russische oder skandinavische Katzen an Bord von Schiffen, die in den Häfen von Maine anlegten. Der strenge Winter in Neuengland begünstigt Katzen mit dichtem Fell, die so gross sind, dass die Jagd auf Hasen machen können. Der schwarz-weisse Captain Jenks of the Horse Marines war die "erste" Maine Coon, die 1861 auf Ausstellungen in Boston und New York auftrat, als die Rasse eine frühe Beliebtheit erlangte. Um die Wende zum 20. Jahrhundert verlor sie an Boden gegenüber den Perserkatzen. Sie überdauerte als Rasse, weil Farmer ihre hervorragenden Jagdeigenschaften erkannten. Das Interesse an ihr erwachte wieder in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts und inzwischen ist sie auf Plat zwei der Beliebtheitsskala der CFA.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Preis

Rassekätzchen sind keine Billigware! Die Impfungen, Entwurmungen, der Stammbaum die Gesundheitsbescheinigung, hochwertiges Futter etc. kosten viel Geld, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen.

Ein Stammbaum kostet ca. Fr. 50.- und kann somit auch kein Grund sein ein Tier ohne Stammbaum zu kaufen. Wenn Sie trotzdem ein Tier ohne Stammbaum kaufen, unterstützen Sie damit einen Züchter/Vermehrer der sich keiner Vereinskontrolle unterwirft. Möchten Sie etwas gutes tun oder Ihnen sollten die Preise aus Prinzip zu hoch sein, so sollten Sie sich für ein Tier aus dem Tierheim oder vom Tierschutzverein entscheiden denn genau da befinden sich die meisten Katzen die von Schwarzzüchtern ohne Stammbaum als Billigware verscherbelt wurde. Diese Tiere sind genauso liebenswert wie Rassekatze jedoch unterstützen Sie durch den Erwerb einer Tierheimkatze nicht die Schwarz-, Massen- und Mixzüchter.

Denn mit Zucht hat dies nichts zu tun und wir distanzieren uns ausdrücklich davon. In solche Hände wollen wir unsere Babies auch gar nicht abgeben, dafür sind sie uns zu kostbar. Gehen Sie bei der Auswahl Ihres Tieres keine Kompromisse ein. Berge von Pokalen und Schleifen sind keinerlei Gewähr für ein fites, gut sozialisiertes Jungtier. Sie wollen in erster Linie einen liebenswerten neuen Hausgenossen, der sowohl körperlich, als auch seelisch gesund ist. Nur ein Kätzchen, das mit Menschen zusammen aufgewachsen ist, ist auch menschenbezogen und verschmust. Ein guter Züchter kann Ihnen in allen Einzelheiten das Wesen und die Eigenheiten jedes seiner Kätzchen schildern.

Daro's Maine Coon